LimeWire plant legales Comeback

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LimeWire möchte, so digitalmusicnews, ein Abomodell anbieten, das alle Funktionen verknüpft, die derzeit auf dem Markt sind. Verschiedene Apps für Desktop und Handy sollen die eigene Musiksammlung per Cloud-Computing überall verfügbar machen. Die Musik soll sowohl download- als auch streambar sein. Ein Vorschlagsystem soll den Nutzer mit neuer Musik bekanntmachen.

Die bei Limewire erworbene Musik soll sich automatisch mit der eigenen iTunes-Bibliothek abgleichen. Dies funktioniert auch in die andere Richtung, LimeWire liest die iTunes-Bibliothek und fügt vorhandene Songs automatisch dem Profil zu.

Das Verhältnis zwischen LimeWire und der Musikindustrie ist seit jeher angespannt. Über viele Jahre haben Filesharing-Dienste wie LimeWire den Musikvertreibern Umsätze gekostet. Seit jedoch gegen diese Dienste massiv vorgegangen wird, spielen sie keine große Rolle mehr. Der Datentausch ist nicht geringer geworden, hat sich jedoch auf andere Plattformen verlagert. Bei LimeWire ist man überzeugt, nun gut mit der Industrie zusammenarbeiten zu können: "Wir können bestätigen, dass unser Service in unseren fortlaufenden Gesprächen mit zahlreichen Industrievertretern sehr gut aufgenommen wurde", so eine Quelle bei LimeWire.

Den Relaunch von LimeWire erwartet man zum Ende des Jahres 2010.

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