Livestream: Anhörung von Wikileaks-Chef Julian Assange

M. Göbel

Wikileaks-Chef Julian Assange ist in England noch in Haft – ein Einspruch von Schweden gegen die vorläufige Freilassung Assanges verhinderte seine vorläufige Freilassung, die eigentlich Dienstag erfolgen sollte. Ein Gericht in London prüft heute diesen Einspruch, das Verfahren kann man im Livestream auf N24 mitverfolgen.

Die Anwälte von Wikileaks-Chef Julian Assange sagten über die Vorwürfe gegen ihn, dass diese rein politisch motiviert seien. Viele seiner Anhänger befürchten, er könnte am Ende nicht nach Schweden, sondern an die USA ausgeliefert werden, wo er wegen der Veröffentlichung der Depeschen der US-Botschaften vor Gericht gestellt werden könnte.

Seit 12:30 Uhr überträgt der Nachrichtensender N24 auf seiner Website von der Anhörung in London – derzeit (12.50 Uhr) sind allerdings nur Bilder des Gerichtsgebäudes von Außen zu sehen. Offenbar ist Assange noch auf dem Weg zum Gericht.

Tweets aus dem Gerichtssaal nun doch nicht erlaubt. Zu Beginn der Anhörung über die Freilassung Assanges auf Kaution hatte Bezirksrichters Howard Riddle am Dienstag das Twittern aus dem Gerichtssaal ausdrücklich gestattet (wie ABC berichtete). Daraufhin hatten sofort zwei Journalisten per Twitter Nachrichten verschickt und die Öffentlichkeit über den Verlauf der Verhandlung informiert. Zu Beginn der heutigen Anhörung wurde das Twittern aber wieder verboten.

Anhörung von Julian Assange im Livestream mitverfolgen
auf N24.de

Die britische Tageszeitung “Guardian” benutzt trotzdem Twitter (wenn auch nicht während der Verhandlung aus dem Gerichtssaal), hier mitverfolgen:

Anhörung von Julian Assange in den Tweets des Guardian
auf wikileaksforum.net

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