Magicka - Demo zum Steam-Hit kostenlos downloaden

Tobias Heidemann

Alter Schwede! Mit dem satirischen PC-Spiel „Magicka“ erschien nach „Minecraft“ nun schon der zweite Überraschungshit aus dem hohen Norden. Das unabhängig produzierte Action-Rollenspiel führt derzeit die Charts der Internet-Vertriebsplattform Steam an. Bereits in den ersten 24 Stunden konnte das kleine Spiel über 30.000 Einheiten absetzen. Damit hat es selbst Blockbuster wie „Dead Space 2“ hinter sich gelassen. Wir haben uns das magische Indie-Game mal genauer angesehen und stellen euch die „Magicka“-Demo zum kostenlosen Download bereit.

Schweden boomt! Schon wieder. Zu Beginn des vergangenen Jahrzehnts machte Europas Lieblingsmonarchie mit einer musikalischen Hochkonjunktur auf sich aufmerksam. Bands wie „The Hives“, „Mando Diao“, „The (International) Noise Conspiracy“ oder auch „Moneybrother“ spielten sich mit berauschender Dringlichkeit aus ihren zugeschneiten Proberaumkellern in das Zentrum der internationalen Musikpresse. Ähnliches wiederholt sich derzeit im Bereich der digitalen Spielkultur. In Schweden ist eine unglaublich lebendige Entwicklerszene entstanden. Immer wieder bringt sie interessante und innovative Titel wie „The Dream Machine“ von Cockroach Inc. oder „Love“ von Eskil Streenberg hervor.

Schweden schmieden schöne Spiele: "The Dream Machine"

Seit dem vergangenen Jahr sind Game-Designer aus Schweden jedoch nicht nur als besonders kreative Emporkömmlinge eines allgemein wachsenden Mediums bekannt – auch der Erfolg hat sich eingestellt. Das programmierende Schweden macht sich plötzlich auch einen Namen als virtuelle Hitschmiede. Nachdem uns der 31jährige Mark Person mit seinem Sandbox-Spiel “Minecraft” im Alleingang gezeigt hat, wie man „nutzergenerierte Inhalte“ richtig buchstabiert, belegt nun auch „Magicka“ eindrucksvoll, dass es weder ein besonders großes Budget, noch eine Armada an überqualifizierten Game-Designer braucht, um ein unterhaltsames Spiel zu entwickeln. Die verantwortlichen Arrowhead Games Studios bestehen nämlich aus genau zwei Entwicklern. Ihr Spiel ist trotzdem sehr gelungen und bietet Freunden kurzweiliger Fantasy-Action alles, was ihr Herz begeht.

Das große Vorbild des Action-RPGs „Magicka“ ist der Genrekönig „Diablo“. Die Spielerin steuert einen zipfelmützigen Mini-Zauberer in der „Draufsicht“ durch die farbenfrohen Landschaften der sagenumwobenen Welt „Midgard“ und erwehrt sich dabei heranstürmender Unholde. Dabei werden nordische Mythologie, ausgelutschte Fantasy-Standards und jede Menge Computer- und Videospiele genüsslich auf die Zitat-Schippe genommen.

Gemeinsame Experimente: "Magicka" hat einen schönen Koop-Modus

Auch wenn „Magicka“ technisch sehr unsauber ist und visuell bestenfalls Mittelmaß bietet, macht es dennoch unglaublich viel Spaß. Wer gemeinsam mit Freunden im kooperativen Online-Modus unterwegs ist, der kann von „Magicka“ gar nicht genug bekommen. Das liegt vor allem an seinem wahrlich innovativen Magiesystem, welches es erlaubt acht unterschiedliche Elemente (Feuer, Wasser, Erde, Blitz etc.) auf beliebige Weise (Feuer + Erde = Feuerball) miteinander zu kombinieren. Diese elementaren Kombinationen ergeben über 1000  (!) mögliche Zaubersprüche, die allesamt sinnvoll und effektreich in einem astreinen Gameflow aufgehen.

Magicka“ ist ein augenzwinkernder Kettenblitz aus Spielspaß und leichter Unterhaltung, der für einen sehr kleinen Preis zu haben ist. Wer mehr über das Spiel wissen möchte, der kann den ausführlichen „Magicka-Test“ bei unseren Kollegen von Funload lesen oder sich die kostenlose Demoversion von „Magicka“ herunterladen.

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