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Facebook: "Wir haben Twitter zu viel Aufmerksamkeit geschenkt"

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In einem ausführlichen Interview äußert sich Facebook-Gründer Mark Zuckerberg zu seinem Unternehmen, dem enormen Erfolg der Social Games und Finanzen. Mit Twitter habe man sich allerdings zu lange befasst – dessen Wachstumraten seien nicht so imposant wie gedacht.

"So gut sie auch sind, persönlich denke ich, dass wir zu ihnen zuviel Aufmerksamkeit geschenkt haben", sagt Mark Zuckerg gegenüber Inside Facebook und meint damit den Microblogging-Dienst Twitter. Er reagiert damit auf den wachsenden Unmut der Nutzer, dass Facebook immer mehr zu einem Twitter-Klon werde. Man sei einfach von dessen Zuwachsraten überrascht gewesen. Zuckerberg: "Ich habe mir ihre Raten angesehen und gedacht, wenn das so weitergeht in den nächsten 12 bis 18 Monaten, sind sie in einem Jahr größer als wir." Jedoch sei das Wachstum unnatürlich gewesen. Es habe einen Medienhype gegeben, infolge dessen der Dienst stark angewachsen sei, mittlerweile stagniere Twitter jedoch.

Zuckerberg fügt zwar hinzu, dass Twitter nur eine Sache kann, die dafür richtig gut. Bei TechCrunch jedoch merkt man an, dass auch Twitter sein Angebot erweitert. Unter anderem um einen Dienst, um den auch Facebook buhlt: Foursquare. Bei Twitter wird der Locationdienst intensiver integriert werden. Während Facebook an einer eigenen Variante arbeitet, gibt Zuckerberg zu, auch Foursquare im Auge behalten zu wollen.

Seinen eigenen Twitter-Account hat Mark Zuckerberg übrigens seit März nicht mehr aktualisiert. März des Jahres 2009.

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