Microsoft arbeitet an iPad-Rivalen

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Die Informationen zu möglichen Windows-Tablets, die Microsoft CEO Steve Ballmer gegenüber Finanzanalysten verkündet hat, sind noch äußerst wage. Fest steht jedenfalls, dass man die Geräte nicht selbst produzieren will. Man arbeitet mit Hardwarepartnern zusammen und steuert das Betriebssystem bei. Dieses wird im Übrigen Windows 7 sein und nicht Windows Phone 7. Beim Prozessor setzt man auf Intel anstatt auf die im mobilen Bereich führenden ARM-Chips.

Zum Veröffentlichungsdatum gibt es ebenfalls wenig Konkretes. Einige Geräte sollen noch dieses Jahr erscheinen, nächstes Jahr soll es aber richtig losgehen, wenn Intel seinen energieeffizienten Oak Trail-Prozessor auf den Markt bringt. “Sie werden ausgeliefert, sobald sie fertig sind”, ist Ballmers nicht ganz unlogische Ankündigung der Tablets. Von ähnlicher kaufmännischer Stringenz ist seine Aussage, dass man nicht nur Geräte bauen möchte, sondern gar “Geräte, die der Kunde auch kaufen möchte.” Dies immerhin ist ein Fortschritt. Schon 2005 hat sich Microsoft an einem Tablet versucht. Das “Origami” verkaufte sich aber aufgrund des Preises von mehr als 1000 Dollar und miserabler Batterieleistung äußerst schleppend, so dass das Produkt wieder eingestellt wurde.

Natürlich ist man sich der Dominanz durch Apples iPad bewusst. Ballmer: “Sie haben ganz sicher mehr verkauft als mir lieb ist.”

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