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Microsoft stellt Entwicklung des Kin-Smartphones ein

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Die Geschichte erinnert ein wenig an das Zune. Mit dem MP3-Player wollte Microsoft seinerzeit an den Erfolg Apples mit seinem iPod anknüpfen, konnte sich jedoch am Markt kaum durchsetzen. Auch hier setzte der Konzern auf eine jugendliche Zielgruppe, wusste aber bei den markenbewussten Teenagern mit seinem Image und anderen Fehlentscheidungen (Trendfarbe "braun") nicht zu punkten.

Bei den Smartphones der Linie Kin hatte man es schon besser gemacht. Die beiden Modelle Kin One und Kin Two hatten ein interessantes Design und waren voll auf soziale Netzwerke wie Facebook optimiert. Dennoch waren die Verkaufszahlen laut heise.de so enttäuschend, dass man sich nun entschieden hat, die Produktion einzustellen. Die vorhandenen Geräte sollen noch abverkauft werden, in Europa wird es keine Markteinführung mehr geben.

Man konzentriert sich nun weiter auf die Neuentwicklung des Smartphone-Betriebssystems Windows Phone 7, an dem nun auch die Kin-Entwickler mitarbeiten sollen. Im Smartphone-Bereich möchte man Marktanteile wieder gut machen, die man seit seiner Pionierzeit in diesem Bereich massiv abgehen möchte. Nokia und Blackberry führen diesen Markt an, während Apple und Android stark aufholen. Windows betrachtet das Geschehen derzeit eher von der Seitenlinie.

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