Microsoft kritisiert Google wegen Instant Search

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Der für Microsofts Suchmaschine verantwortliche Manager Yusuf Mehdi hält offenbar nicht all zu viel von Googles Instant Search-Funktion und findet sie eher hinderlich. Was ihn nicht davon abhielt, nach seiner Kritik noch ein paar Grafikspielereien auf Bing vorzustellen.

Auf der laufenden TechCrunch Disrupt-Konferenz stellen sich hohe Manager der Internetindustrie den Fragen der Zuschauer. Einer wollte von Yusuf Mehdi, verantwortlich für Bing, wissen, was er von Google hält und insbesondere dem Instant Feature, bei dem schon während des Tippens Suchergebnisse angezeigt werden. Dieser zeigte sich nicht sonderlich begeistert. Es würden dem Nutzer einfach mehr Suchergebnisse angezeigt werden. Aufgabe einer Suchmaschine sollte es aber doch sein, das Feld möglichst auf das einzuschränken, was der Nutzer tatsächlich suche.

“Beide Unternehmen sind auf die Verbesserung der Performance für die Nutzer fokussiert. Was uns unterscheidet ist, dass es uns um die Geschwindigkeit bei der Erfüllung der Anfrage geht. Es geht darum, dass gewünschte Ergebnis zu erreichen, es geht nicht darum, mehr Ergebnisse zu erhalten,” so Mehdi zum Publikum.

Microsoft ginge es weiter darum, den Nutzer mit visuellen Innovationen bei der Suche zu unterstützen und möglichste alle relevanten Ergebnisse auf einer Seite anzuzeigen. Sprach’s, und begab sich zu einem Vorführgerät, wo Neuerungen bei der Suche vorgeführt wurden. Allerlei HTML5-Spielereien wie ein schwimmender Wal im Ozean-Hintergrundbild oder ein zoombares Hintergrundbild von Mount Rushmore wussten zwar technisch zu beeindrucken. Inwiefern dies mit der Philosophie, den Nutzer nicht zu erschlagen und möglichst effizient zu sein, übereinstimmt, war jedoch nicht zu entnehmen.

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