Microsoft lizensiert ARM-Architektur - aber warum?

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Für einen einfachen Nachbau von ARM-Chips ist die Lizensierung der Architektur nicht zwingend notwendig. Nach Angaben von The Register gibt es derzeit 200 Unternehmen, die den Chip herstellen. Dieser findet vor allem in mobilen Geräten Anwendung. Andere Verwendungen als der schlichte Nachbau benötigen jedoch durchaus eine Lizenz, etwa, wenn einzelne Fähigkeiten übernommen werden sollen.

Microsoft hat nun eine entsprechende Vereinbarung mit ARM getroffen. Unklar ist jedoch, wozu. Die Smartphones, die auf Windows Phone 7 aufsetzen, sind schon in Produktion. Eine tragbare Spielekonsole (ARM-Chips finden auch in Nintendos Handheld-konsolen Verwendung) ist wohl nicht geplant, da Microsoft seine ganze Energie in diesem Sektor auf die Xbox 360 konzentriert. Zumal diese auch eng mit WP7 verknüpft werden soll.

Daher wird nun spekuliert, dass Teile der ARM-Technologie in der nächsten Generation der Xbox Verwendung finden könnten. Diese bauen sehr auf einen zentralen Prozessor, der die meiste Arbeit verrichtet und dementsprechend Energie benötigt. ARM-Prozessoren sind auch deswegen so begehrt im mobilen Bereich, weil sie sehr leistungseffizient sind. Daher sind derartige Spekulationen sicher nicht aus der Luft gegriffen.

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