Microsoft streicht Stellen, schlechte Stimmung wegen Kin-Fehlschlag

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Es ist nicht bekannt, wieviele Jobs bei Microsoft in den nächsten Wochen wegfallen. techflash.com zufolge gehen Experten aber von mehreren hundert Mitarbeitern aus, die ihren Platz räumen müssen. Im Vergleich zum wirtschaftlich schwierigen letzten Jahr scheint es diesmal deutlich besser zu laufen. Im letzten Jahr wurden etwa 5000 Mitarbeiter entlassen. Insgesamt beschäftigt Microsoft rund 88.000 Mitarbeiter.

Insidern zufolge sollen vor allem Jobs im Marketingbereich wegfallen. Erwartet wird, dass viele Mitarbeiter das Angebot erhalten, sich zu anderen Konditionen erneut zu bewerben. Microsoft selbst kommentiert die Vorgänge nicht. Unternehmen sind in den USA verpflichtet, massive Entlassungen zu veröffentlichen, es ist jedoch nicht klar, ob die Anzahl der Entlassungen die Untergrenze erreicht.

Bei den Mitarbeitern herrscht unterdessen auch aufgrund des Kin-Fehlschlags (wir berichteten) Unmut. Ein Mitarbeiter hat sich per E-Mail an businessinsider.com gewandt und von der Stimmung auf dem Redmonder Betriebsgelände gesprochen. Demnach kam das Smartphone schon anfangs nicht gut an. "Von Anfang an dachte niemand, dass es ein gutes Produkt für den Markt ist", so der Insider. Eine Verlegenheit zog sich das ganze Projekt hindurch über den Campus. Er glaubt, dass die Launchparty mehr gekostet habe als die Einnahmen, die das Gerät gebracht hat. "Als Mitarbeiter bin ich beschämt. Als Aktieninhaber bin ich angepisst."

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