Microsoft legt Patentstreit mit VirnetX bei

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Microsoft hat sich bereit erklärt, dem VPN-Patentverwalter VirnetX 200 Millionen Dollar zu zahlen. Nach einer bereits erfolgten Verurteilung im März wegen Patentverletzungen möchte man so erneuten Streitigkeiten aus dem Weg gehen.

VirnetX hatte Microsoft bereits im Februar 2007 aufgrund von Patentverletzungen verklagt. Das Unternehmen verwaltet Patente aus dem Bereich Virtual Private Networks (VPN). Ein Gericht aus Texas sah es als erwiesen an, dass Microsoft zwei dieser Patente verletzt hat und verurteilte den Konzern im März diesen Jahres zu einer Zahlung von 106 Millionen Dollar. Kurz darauf folgte ein weitere Klage von VirnetX, da Microsoft auch weiterhin mit den Produkten Windows 7 und Windows Server 2008 R2 Patentrechte verletze.

Auf diesen Streit wollte man es bei Microsoft nicht auch noch ankommen lassen, wie golem.de berichtet. Man habe daher einen Vergleich erzielt, der Microsoft zu einer Zahlung von 200 Millionen Dollar an den VPN-Experten verpflichte. Das Gericht habe dem Vergleich zugestimmt. Microsoft zeigte sich zufrieden und hoffe nun auf weitere Entwicklungen aus dem Hause VirnetX. Mit der Zahlung sei die Nutzung der VPN-Technologie lizensiert. Bei VirnetX freut man sich unterdessen über einen rasanten Anstieg des Aktienwertes um 22 %.

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