MilTube: US-Militär startet YouTube für Soldaten

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Es ist US-Soldaten zwar erlaubt, soziale Netzwerke zu nutzen, so ganz geheuer ist der Führung die Kommunikation aber wohl nicht. Dem armee-eigenen Web 2.0-Kosmos MilSuite wurde nun auch ein Videoportal hinzugefügt.

Wer sich ein wenig auf YouTube umschaut, wird dort immer wieder Videos entdecken, die von Soldaten jeder Nation hochgeladen wurden. Auch bei den Inhalten herrscht weltweit Einigkeit: Nicht selten geht es in den Filmchen um platte Späße, die durch zu viel Alkohol und Langeweile im Einsatz entstehen – oft genug entstehen dadurch Skandalgeschichten, weshalb die Militärführung nicht ganz glücklich ist mit der Entwicklung der neuen Kommunikationsmöglichkeiten.

Deshalb gibt es schon seit einiger Zeit eine nur Soldaten sowie zivilen Angestellten und Partnern des US-Militärs zugängliche Web 2.0-Umgebung: MilSuite. Hier gibt es verschiedene Anwendungen wie MilBlog oder MilWiki. Und nun eben auch MilTube. Hier können Berechtige eigene Videos hochladen. Offiziell sollen diese dazu dienen, anderen Soldaten Erlebnisse aus dem Einsatz oder auch Tutorials näher zu bringen. Unterstützt werden die üblichen Funktionen wie Kommentare, Tags oder Kategorien.

Mangels Zugriff auf die Seite sollte es dem normalen Bürger eigentlich verborgen bleiben, was dort wirklich zu sehen sein wird. Derzeit zählt die MilSuite etwa 88.500 Anwender. Es dürfte daher also kaum erlaubt sein, sicherheitsrelevante Videos hochzuladen.

Betrieben wird die MilSuite vom Miltech Solutions Office, der IT- und Kommuniationsabteilung des US-Militärs.

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