Motorola Flipout: Android im Quadrat

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Mit dem Flipout bringt Motorala ein Smartphone auf den Markt, das durch eigenwillige Form besticht. Auf sonstige Extravaganzen verzichtet man aber.

Den Namen Flipout verdankt Motorolas neues Smartphone dem Drehmechanismus, der die Hardwaretastatur zum Vorschein bringt. Diese verfügt neben der QWERTY-Anordnung auch über einen kleinen Navigator zur Vereinfachung der Bearbeitung von Texten. Das quadratische Display, das zu offensichtlichen Wortspielen einlädt, misst kleine 2,8 Zoll im Durchmesser und bietet eine vergleichsweise geringe Auflösung von 320 x 240 Pixeln. Multitouch und Gesten werden unterstützt.

Als Betriebssystem fungiert Android 2.1, auf dessen 7 Desktops sich diverse Apps und Verknüpfungen ablegen lassen. Motorola hat angekündigt, dass Flash lauffähig sein werde, obwohl dieses Feature eigentlich erst mit Android 2.2 eingeführt wurde. Zur besseren Übersicht der sozialen Netzwerke ist das Flipout mit Motorolas Service Motoblur ausgestattet, das diese Dienste vereint.

Der Festspeicher umfasst 512 MB, kann aber per MicroSD auf bis zu 32 GB erweitert werden. Für die Aufnahme von Fotos ist eine 3 Megapixel-Kamera ohne Blitz verbaut. Es werden alle üblichen Sendefrequenzen unterstützt, doch ausgerechnet eine WLAN-Unterstützung fehlt. Die insgesamt eher sparsame Ausstattung sorgt immerhin für einen geringen Energieverbrauch. Im Bereitschaftsmodus soll der Akku 15 Tage halten.

Noch diesen Juni will Motorola das Modell zu einem unbekannten Preis auf den Markt bringen. Für Geräte wie dieses, das in flippigen Farben wie rosa, hellgrün oder orange erscheint, wurde wohl der Begriff "Gimmick" erschaffen.

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