Verkauf von mp3-Playern schrumpft um ein Fünftel

Wurden laut computerbase.de im Spitzenjahr 2005 noch rund 8,4 Millionen Geräte für insgesamt 700 Millionen Euro verkauft, sinken Absatz und Umsatz seitdem kontinuierlich. So werden in diesem Jahr voraussichtlich nur noch 400 Millionen Euro umgesetzt, was einem Rückgang von 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Geräteabsatz selbst sinkt um 14 Prozent auf 5,7 Millionen Geräte.

Dies entspricht dem EU-weiten Trend. Europaweit gehen Umsatz und Verkauf computerbase.de zufolge um jeweils 15 Prozent zurück (28,6 Millionen Geräte, 2,6 Milliarden Euro Umsatz). Im größten Einzelmarkt, Grobritannien, beispielsweise sind der Umsatz ebenfalls um 22 Prozent auf 630 Millionen Euro. Nur Spanien hält sich derzeit noch wacker, doch auch hier ist ein Umsatzrückgang von 6 Prozent auf 170 Millionen Euro zu verzeichnen.

Dies liegt einerseits sicher an der Marktsättigung. MP3-Player kommen nahezu ohne mechanische Teile aus, so dass, im Gegensatz zum altehrwürdigen Walkman, kaum Geräteverschleiss zu verzeichnen ist. Wer einmal einen MP3-Player hat, kommt viele Jahre mit einem aus. Jedoch: Auch wer keinen nativen Player hat, muss auf mobilen Musikgenuss nicht verzichten. Auch die meisten neuen Handys haben heutzutage eine mp3-Funktion. Und insbesondere auf Smartphones muss sich diese in Sachen Funktionalität nicht mehr  vor klassischen Playern verstecken. Im Gegenteil gibt es in Form von Apps zahlreiche verschiedene Softwareplayer, so dass die Auswahl noch einmal vergrößert wird.

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