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MySpace will mit mehr Privatsphäre punkten

commander@giga

MySpace, die alte Dame unter den sozialen Netzwerken, kann bei Neuzugängen kaum noch mit seinen Wettbewerbern mithalten. Eine Verbesserung der Datenschutzeinstellungen soll auf die Achillesferse des großen Konkurrenten Facebook zielen.

Die Grundeinstellung für die Statusupdates seiner User werde künftig auf "nur Freunde" gesetzt sein, wie das soziale Netzwerk MySpace in einer Pressemitteilung  verkündet. Das betreffe diejenigen Nutzer, die vorher schon eine Einstellung ihrer Seite auf "friends only" gesetzt haben, lasse sich jedoch leicht wieder rückgängig machen. Man habe die Diskussion um Privatsphäre und Datenschutz in den letzte Wochen verfolgt und festgestellt, dass das Bedürfnis nach Kontrolle über seine Daten sehr wichtig sei.

MySpace möchte damit vor allem auf einem Gebiet punkten, auf dem andere Netzwerke ein wenig nachlässiger wirken. Gerade Facebook hat hier in der letzten Zeit viele Sympathien verspielt. Die "instant personalization" oder der globale Like-Button haben nicht jedem gefallen, zumal sie teilweise unvorhergesehe Sicherheitslücken zu Tage gefördert haben. Der Augenblick für eine Offensive und das Thema könnten also nicht günstiger sein.

Andererseits wird das alleine kaum reichen, MySpace wieder nach vorne zu bringen. Das Design der Profilseiten wirkt mittlerweile ein wenig aus der Zeit gefallen und konzeptlos. Wichtige Entwicklungen im Nutzerverhalten wurden verschlafen, wer mit Freunden auf Myspace kommunizieren möchte, hat dazu nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten. Und in Sachen Datenschutz steht mit Diaspora derzeit ein weiteres Projekt in den Startlöchern, dass dieses Thema sozusagen zu seinem Mantra erhoben hat.

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