MySpace versucht es mit neuem Design

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Aus MySpace wird My, und auch ansonsten ändert sich viel. Nicht mehr die Nutzer, sondern die Inhalte sollen im Fokus stehen. Dazu gehört natürlich auch die letzte Stärke der Plattform, die Musik.

Am Anfang der Ära der sozialen Netzwerke ging es vor allem darum, möglichst viele Freunde (+Tom) zu gewinnen. Was letztendlich auf der eigenen Profilseite zu sehen war, war den meisten MySpace-Nutzern eher egal, und dementsprechend sah es dort auch aus. Dass die Betreiber ähnlich viel Hingabe in den Auftritt steckten, machte es da nicht gerade besser. Und so kam es, dass die Nutzer nach und nach zur Konkurrenz, allen voran Facebook, überliefen, wo es neben der Möglichkeit der Selbstprofilierung auch diverse Anwendungen wie Spiele gab. Zurück blieben vor allem Musiker, die MySpace als Halde Plattform für ihre Musik sahen.

Mit einem Redesign, welches seit gestern in den USA ausgerollt wird und im Laufe des Jahres den Rest der Welt erreichen soll, setzt nun auch MySpace einen neuen Fokus. Es geht vor allem darum, Musik, Videos und andere Anwendungen mit seinen Freunden zu teilen, die MySpace in der “Generation Y” (?), Menschen zwischen 10 und 30, verortet. Der Schwerpunkt liegt hierbei jedoch vor allem auf Videos und Musik, die Nutzer sollen vor allem konsumieren – und ihre Erfahrungen teilen. Wer viel Zeit auf MySpace verbringt und anderen besonders viel Musik um die Ohren haut, wird mit Medaillen und ähnlichen Belohnungen aus einem eigenen Achievement-System belohnt. Damit dürfte MySpace vor allem als Vermarktungsinstrument für Musiker interessant werden – und so diejenigen an Bord halten, die eh schon drauf sind.

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