Netsukuku: freie P2P-Software als Alternative zum Internet

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Die Idee hinter Lo Pumos Netsukuku-Projekt ist, eine Unabhängigkeit von Internetdienstleistern zu schaffen. In Zeiten, in denen über die Abschaffung der Netzneutralität nachgedacht wird, kein unattraktiver Gedanke. Technisch gesehen sollen sich Rechner mit WLAN-Konnektivität mittels eines Open Source-P2P-Programms, das nicht auf HTTP aufbaut, miteinander vernetzen und so sämtliche Informationen untereinander zugänglich machen. Ein Anschluss an das gängige Internet ist dabei optional, jedoch nicht zwingend. Jeder einzelne Rechner fungiert dabei als Node, der die Daten weiterleitet.

Neben der Unabhängigkeit sieht man vor allem Vorteile bei der Einsparung von Ressourcen, der Möglichkeit der Anonymität, der Geschwindigkeit und der Wirtschaftlichkeit. Darüberhinaus kann sich dank GNU/GPL-Lizenz jeder daran beteiligen.

Lo Pumo sieht die Anwendung vor allem in kleineren Gemeinden, die sich so unabhängig von Telefongesellschaften machen können, wenn es um die Informationsverbreitung innerhalb dieser Gemeinde geht. Man soll sich Netsukuku wie eine angepasste, demokratisierte Version des Internets vorstellen.

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