Neuer ALDI-PC kommt mit Sandy Bridge

Es gab Zeiten, da bildeten sich morgens vor ALDI-Filialen Schlangen, wenn der neue “ALDI-PC” lockte. Damals war es ein Novum, dass Komplett-PCs zu günstigem Preis bei einem Discount-Händler angeboten wurden. Irgendwann haben die Wettbewerber mitgezogen, und auch in jedem Elektronikmarkt gibt es einen Stapel mit Dutzendware. Dennoch bringt ALDI mit stoischer Ruhe jedes halbe Jahr ein neues Angebot raus. Es ist mal wieder so weit.

Klar sind die Zeiten vorbei, in denen ein ALDI-PC jedes andere Angebot auf dem Markt überragt. Doch auch der neue Medion Akoya P4385 D, der ab kommendem Donnerstag in den Filialen von ALDI-Süd zu finden sein wird, ist ein solides Paket mit größtenteils aktueller Hard- und Software. Als CPU dient ein (Quad-)Core i5-2300 mit 2,8 GHz der neuen Sandy Bridge-Reihe, der Mainboard-Chipsatz mit B3-Stepping gehört natürlich zur mittlerweile fehlerfreien Generation. Mit 4 GB DDR3-Speicher und einer 2 TB-Festplatte ist man ebenfalls erst einmal auf der sicheren Seite. Auch ein USB 3.0 Port und integriertes WLAN-Modem gehören zur Ausstattung.

Der Werbung zufolge ersetzt der Tower sogar den Monitor.

Abstriche müssen wie eigentlich immer bei der Grafik gemacht werden. Hier kommt eine GeForce GTS 450 mit 512 MByte GDDR5-Speicher zum Einsatz, welche mittlerweile ein wenig zu langsam für passionierte Spieler sein dürfte. Ebenfalls werden sich wohl viele am gewohnt überladenen Software-Paket stören. Als Betriebssystem bewegt man sich mit Windows 7 Home Premium 64 Bit zwar auf Höhe der Zeit, der Rest ist doch überwiegend Bulk-Ware vom Schlage BullGuard Internet Security, die erst einmal mühsam entfernt werden möchte.

Trotz allem handelt es sich beim 599,- Euro teuren Medion Akoya P4385 D um ein brauchbares Angebot für Normal-Anwender ohne große Spiel-Ambitionen.

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Medion Akoya P4385 D
ALDI-PC für 599,- Euro

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