Nintendo 3DS: 3D keine Pflicht für Entwickler

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Nintendos neuer Handheld 3DS ist zwar auf (brillenfreie) 3D-Spiele ausgelegt, jedoch ist dieses Feature nicht zwingend. Für Entwickler gibt es sogar einen guten Grund, auf unnötige 3D-Spielereien zu verzichten: Dadurch werden Hardwarekapazitäten frei.

Dass nicht jedes Nintendo 3DS-Spiel in 3D sein würde, war von vorn herein klar: Schließlich ist die Konsole abwärtskompatibel zu bisherigen DS-Modellen, welche in 2D dargestellt werden. Aber Nintendos Mastermind und Mario-Erfinder Shigeru Miyamoto stellt auch klar: “Neue Module werden speziell für den Nintendo 3DS sein. Ob sie aber in 3D sind oder in 2D, ist Sache der Hersteller, so wie es auch bei der Nutzung des Touchscreens beim Nintendo DS war.”

Es ist also den Herstellern selbst überlassen, auf die Features des neuen Handhelds zu verzichten. Wahrscheinlich werden nur wenige Entwickler darauf zurückgreifen, 3D gilt schließlich plattformübergreifend als finanzielles Zugpferd des Jahres. Doch bieten sich auch Vorteile. Yosuke Hayashi, Chef des Dead or Alive-Entwicklers Team Ninja, kündigt jedenfalls an, dass man im Prügelspiel den 3D-Modus auch ausstellen kann. Dadurch verdoppelt sich die Framerate auf satte 60 Bilder pro Sekunde.

Capcoms kommender 3DS-Prügler Super Street Fighter IV: 3D bietet ebenfalls die Möglichkeit, den 3D-Modus (bei dem auf eine Schulterperspektive gewechselt wird) abzustellen. Dies geht auch dann, wenn ein menschlicher Mitspieler diesen aktiviert lässt.

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