Nintendo 3DS: Warum Nintendo jetzt auf 3D setzt

Viele Videospielfans erinnern sich ungern an das Virtual Boy-Debakel. Nintendos erster Versuch einer 3D-Konsole scheiterte an einem abstrusen Darstellungskonzept (als einzige Farben nutzte man rot und schwarz), einer ungeschickten Bedienung, die an Mr. Spocks Guckkasten erinnerte sowie an mangelnder Softwareunterstütztung. Laut Kotaku hat man das Konzept 3D aber nie ganz losgelassen.

In einem Interview weiss Satoru Iwata zu berichten, dass selbst im 2001 erschienenen Gamecube 3D-Fähigkeiten schlummern. Jedoch: "Wir haben mit 3D-Spielen experimentiert, die auf einem separaten 3D LCD angezeigt wurden, und es hat funktioniert. Aber der Bildschirm war sehr teuer, also fanden wir es nicht praktikabel, es als Produkt anzubieten."

Auch beim Nintendo DS-Vorgänger Gameboy Advance dachte man über 3D nach. Man hat dies jedoch verworfen, da neben der teuren Hardware weder Auflösung des Bildschirms noch die Prozessorleistung befriedigend waren.

Als man vor 2 Jahren die Arbeit am 3DS begann, war man sehr froh über den Einzug von 3D in Kinos und vor allem Haushalten. Von der Flut an 3D-Filmen kann man nun profitieren. Hinzu kommen bessere Produktionsbedingungen. "Was Prozessorpower, Auflösung und vertretbare Preise angeht, ist dies genau der richtige Augenblick, an dem die Produktion des 3DS möglich ist", so Iwata.

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