Nintendo 3DS: Verkaufserfolg gleich gehackt

Holger Blessenohl

Bei Nintendo dürften am Samstag die Sektkorken geknallt haben. Der Nachfolger Nintendo 3DS des in die Jahre gekommenen DS ohne 3D-Darstellung war gleich am ersten Tag des Verkaufsstarts in Japan ausverkauft. Vor den letzten Geschäften, deren Kontingente nicht schon durch Vorbestellungen verbraucht waren, hatten sich zum Schluss riesige Schlangen gebildet und Menschen vor den Geschäften übernachtet.

In mehreren Beiträgen wird vermutet, dass das gesamte für Japan vorgesehene Kontingent von 400.000 Stück Nintendo 3DS gleich am ersten Tag verkauft wurde. Der Verkaufsstart in Japan wurde weltweit aufmerksam verfolgt, da es sich auch weltweit um den Verkaufsstart handelte. In Europa wird das Handheld erst in einem Monat am 25. März starten. Auch hier ist mit Lieferengpässen zu rechnen, da Nintendo für ganz Europa nur 900.000 Exemplare vorgesehen hat.

Für Aufregung sorgten anschließend noch japanische Hacker vom R4-Team, die das Nintendo 3DS gleich am ersten Tag hackten. Dabei handelt es sich aber wohl nur um einen Hack von alten R4-Flashkarten, 3D-Spiele können damit (noch) nicht kopiert werden. Die Hacker selbst erwarten, dass Nintendo nun in der Europa-Variante R4-Flashkarten in der Firmware möglicherweise sperren wird.

Wer beim Europa-Verkaufsstart dabei sein will, sollte auch in Deutschland besser vorbestellen. Bislang ist unklar, wie viele der 900.000 für Europa vorgesehenen in Deutschland in den Handel kommen. Auch hier könnte es also zu Lieferengpässen kommen. Bei ist der 3DS im Moment jedenfalls noch vorbestellbar. Einen ausführlichen Spiele-Testbericht zum 3DS gibt es auf dem Loadblog.

Und hier noch der Videobeweis der japanischen R4-Hackertruppe:

Via Chip Via gulli.com

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