Nokia-Microsoft: Allianz beschlossene Sache

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Die beiden auf dem Smartphonmarkt schwächelnden Unternehmen Nokia und Microsoft haben nun offiziell beschlossen, gemeinsam aufzutreten. Erwartungsgemäß wird es künftig also Nokia-Geräte mit Windows Phone 7 geben. Symbian bleibt aber ebenfalls bestehen.

Im Grunde war es reine Formsache, die Smartphone-Allianz zwischen Microsoft und Nokia offiziell zu machen. Entsprechende Gerüchte gehen schon seit Monaten um. Nun ist es also soweit: Zukünftig wird Nokia Smartphones ausliefern, die mit Microsofts mobilem OS Windows Phone 7 bestückt sind.

Zumindest Nokia kann mit den ersten Reaktionen auf dem Börsenmarkt nicht zufrieden sein. Zeitweilig verlor das Unternehmen 10 Prozent an Wert. Analysten sehen im Deal für Nokia weniger Nutzen als für Microsoft. Der finnische Handyhersteller konnte, wenn schon nicht bei der Software, so doch zumindest bei der Hardware punkten. Für Windows Phone 7 existieren jedoch recht strenge Vorgaben, die einzuhalten sind. Dadurch gleichen sich die Geräte der Hersteller wie HTC oder LG doch sehr. Auch die entsprechenden Geräte von Nokia könnten in dieses Einheitsraster fallen.

Symbian, auf das man bislang setzte, soll auch weiter Teil der Nokia-Strategie bleiben. Jedoch möchte man das auf Linux basierende Betriebssystem künftig auch an Dritthersteller lizenzieren. Interessant soll dabei vor allem der Low-Cost-Markt werden, insbesondere die abgespeckten Feature-Phones. Diesen wird jedoch allgemein keine lange Lebensdauer mehr eingeräumt.

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