Nokia stellt neue Smartphones vor

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Dass Nokia keinen Sinn für Verspieltheit und Design-Schickimicki hat, sondern sich eher an den Geschäftsmann wendet und diejenigen, die einfach ein schlichtes und funktionales Smartphone wollen, zeigt auch die diesjährige Hausmesse Nokia World. Die drei neu vorgestellten Modelle tragen die Bezeichnungen C6-01, C7 und E7 und sehen auch so aus. Alle drei Modelle laufen mit dem eigenen Linux-Derivat Symbian^3. Dies ist zwar dank iOS und Android in den letzten Monaten ein wenig unter Druck geraten, aber vielleicht kann ein Schwung neuer Smartphones ja die Wende einleiten.

Das C6-01 richtet sich hierbei mit einem angepeilten Preis von 260 Euro an den Einsteiger. Für das 3,2 Zoll kleine AMOLED-Display ist die Auflösung von 640×360 Pixeln absolut ausreichend, der interne Speicher von 340 MB lässt sich per microSD noch erweitern. Eine 8 Megapixel-Kamera, die Videos mit 720p aufnehmen kann, wirkt für das Modell fast schon überdimensioniert. Dazu gehört außerdem ein Dual-LED-Blitz. Eine Frontkamera erlaubt desweiteren Videotelefonie.

Das Display des C7 ist mit 3,5 Zoll ein wenig größer als das des C6-01, bietet aber die gleiche Auflösung. Hier beträgt der interne Speicher 8 GB, die aber ebenfalls per microSD erweitert werden können. Das Gehäuse wirkt durch viel Metall ein wenig edler, ansonsten kann das C7 vor allem durch bessere Akkuleistung punkten. Der Preis soll bei etwa 335 Euro kosten.

Als neues Nokia-Flaggschiff kann das E7 gelten. Das Display ist 4 Zoll groß und bewegt sich damit im Bereich der heute üblichen Smartphones. Wie bei allen neuen Nokia-Smartphones ist auch hier ein AMOLED verbaut. Haken: Auch hier hat man sich für eine Aufösung von 640×360 Pixeln entschieden, was für die Display-Größe schon recht wenig ist. Dafür steht ein HDMI-Anschluss zur Verfügung, mit dem man das Gerät an größere Bildschirme anschließen kann. So könnte man kleinere Präsentationen auch über das Handy abhalten, denn Geschäftskunden sind die Zielgruppe des E7. Von den anderen Modellen hebt sich das E7 vor allem durch die Hardwaretastatur ab, die sich hinter dem ausklappbaren Display versteckt. Vier Zeilen in QWERTZ-Anordnung sollen ein schnelles Tippen ermöglichen. Und auch hier kommt die 8 Megapixel-Kamera mit Dual-LED-Blitz zum Einsatz. Als interner Speicher stehen 16 GB zur bereit. Diverse Apps wie F-Secure Anti-Theft, Cisco und Juniper SSL-Unterstützung sind bereits vorinstalliert. Microsoft Exchange wird unterstützt. Das Nokia E7 kommt zu einem Preis von etwa 495 Euro in den Handel.

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