Nvidia gibt fehlerhafte Grafikchips zu

Shu On Kwok

Wie gewonnen so zerronnen. Erst vor ein paar Tagen hat Nvidia bei einem Rechtsstreit gegen Intel gewonnen und stolze 1,5 Milliarden US-Dollar an Lizenzgebühren erstritten. Nun muss der Grafikkartenspezialist selbst 2 Milliarden US-Dollar für den Austausch von fehlerhaften und defekten Grafikchips aufbringen.

Wie unsere Kollegen von Macnews.de vermelden, gibt der Grafikkartenspezialist in der Sammelklage wegen fehlerhafter Grafikchips aus der mobilen GeForce-8400-, -8600- und -8800-Serie nach. Im US-amerikanischen Raum können sich Besitzer eines Notebooks mit den fehlerhaften Grafikchips über eine Reparatur oder auch kompletten Austausch des Gerätes freuen. Welche Notebooks von Hewlett Packard, Dell und Apple betroffen sind, kann auf der “Nvidia Settlement” Webseite nachgelesen werden.

Für dieses Austauschprogramm zahlt Nvidia satte zwei Milliarden Dollar in einen Fond ein, um den Klägern Austauschgeräte anbieten zu können. Wer hierzulande ein Gerät mit fehlerhaftem Grafikchip von Nvidia sein Eigen nennt und auch die entsprechenden Fehler hat, muss sich an den jeweiligen Notebook-Hersteller wenden, um Gewährleistungsrechte geltend zu machen.

via Macnews

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