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Mehr als 12 Millionen Deutsche spielen online

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Das Internet wird von 12,4 Millionen Deutschen auch zum spielen genutzt. Die Hälfte davon macht sich vorher die Mühe, ein Spiel zu installieren, sei es per Datenträger oder Download. Browserspiele sind dank der Zugänglichkeit beliebter und werden von 10 Millionen Bürgern genutzt. Allerdings wird für das Spielen insgesamt weniger Geld ausgegeben. Waren es im Jahr 2008 noch 222 Millionen Euro, waren es im darauffolgenden Jahr nur noch 204 Millionen Euro. Das entspricht einem Rückgang von 8,1 Prozent.

51 Prozent der Einnahmen in Onlinegames werden durch Abonnements generiert und bilden damit weiterhin die Haupteinnahmequelle. Auch wenn sich die Anzahl zahlender Onlinespiele von 910.000 im Jahr 2008 auf 770.000 im Jahr 2009 verringert hat, bezeichnet BUI-Geschäftsführer Olaf Wolters Onlinespiele als "wichtigen Eckpfeiler der Spieleindustrie."

Zugenommen hat das Modell der kostenpflichtigen In Game-Items, die ein an sich kostenloses Spiel erweitern. 11,1 Prozent mehr Menschen haben auf diese Weise Geld für das Spielen bezahlt. Diese haben dafür jedoch weniger ausgegeben, statt durchschnittlich 54 Euro pro Jahr nur noch 48 Euro.

Bei den klassischen Onlinespielen hat nach wie vor World of Warcraft die Nase vorn, danach folgen Counterstrike: Source und Guild Wars. Mit Call of Duty: Modern Warfare 2 folgt dann schon ein Spiel, welches kein reines Onlinespiel ist. Wolters: „Die Grenzen zwischen Online- und
Offline-Spielen lösen sich immer weiter auf."

Für die Studie wurden zwischen 2008 und 2010 25.000 Deutsche zu ihren Spielgewohnheiten befragt.

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