OnLive mit Startschwierigkeiten

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Der vor knapp einer Woche gestartete Spiel-Streamingdienst OnLive stößt mit seinen Nutzungsbedingungen und seiner Preisgestaltung auf Kritik.

Computerbase.de berichtet, dass vor allem eine Passage der Nutzungsbedingungen auf Unmut stößt. In dieser heisst es, dass sich OnLive das Recht vorbehält, ungenutzte Accounts nach 12 Monaten zu löschen. Bereits gekaufte Spiele, freigeschaltete Erfolge und das Mailarchiv wären dann verschwunden. Auch würden bislang nur Spiellizenzen bis zum 17. Juni 2013, also genau bis 3 Jahre nach Start des Services vergeben. Diese würden aber eventuell verlängert.

Bislang kämen aber ohnehin nicht alle der potentiell interessierten US-Spieler (auf die der Service bislang beschränkt ist) in den Genuss des Dienstes. Auch Tage nach Anmeldung erhielten viele keine Antwort.

Ebenso gelten die Spiele als überteuert. So koste Splinter Cell: Conviction mit 60 Dollar sogar 10 Dollar mehr als im Einzelhandel. Spiele können auch gemietet werden, ebenso wie für den Kauf ist ein Account notwendig. Dieser soll ab dem zweiten Jahr wohl 4,95 Dollar kosten.

OnLive ist der Versuch, über einen Streamingdienst Spiele anzubieten. Diese würden dann per Cloud-Computing auf externen Servern berechnet, so dass der Nutzer unabhängig von seiner Hardware die volle Spieleleistung in Anspruch nehmen kann. Ob und wie gut dies funktioniert, ist bislang noch nicht erörtert. Bei starkem Zuwachs dürfte die Bandbreite jedoch durchaus zum Problem werden.

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