PayPal löst Sperre gegen Manning-Spendenkonto

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PayPal hat die Sperre gegen die Spendenorganisation Courage to Resist wieder aufgehoben. Diese sammelt Geld für Bradley Manning, den Whistleblower, der die US-Armee in Bedrängnis brachte. Damit habe das laut PayPal aber überhaupt nichts zu tun gehabt.

Der US-Soldat Bradley Manning hatte im vergangenen Jahr geschützte Informationen von Armeeservern heruntergeladen und diese WikiLeaks zur Verfügung gestellt. Dafür befindet er sich derzeit in Gefangenschaft und wartet auf seinen Prozess. Seine Verteidigung möchte der Verein Courage to Resist organisieren und sammelt dafür Geld – vor allem über den Bezahldienst PayPal. Bis dieser das Konto einfror.

Nach dem eine riesige Empörungswelle durch das Netz schwappte,hat PayPal die Restriktion nun wieder aufgehoben. Als Grund dafür wird jedoch etwas ganz anderes genannt. Das zu ebay gehörende Unternehmen gibt an, dass Courage to Resist kein passendes Bankkonto angegeben hat, etwas, was bei anderen Non Profit-Organisationen ansonsten kein Problem darstellt. Da dies nun aber nachgeholt wurde, ist das Konto nun wieder freigegeben.

Courage to Resist hatte nur wenige Stunden zuvor eine Pressemitteilung herausgegeben, in der PayPal unter anderem als “böse” tituliert wurde. Im Übrigen habe das Unternehmen der Organistation Hürden hingestellt, die sonst von keinem Kunden verlangt würden. PayPal legt Wert auf die Feststellung, dass die Entscheidung “nichts mit WikiLeaks zu tun hat”.

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