Pentax WG1 GPS: Outdoor-Kompaktkamera mit Orientierung

Holger Blessenohl

Motorola hat mit dem Motorola Defy gerade bewiesen, dass Outdoor-Geräte nicht immer gleich wie Outdoor-Geräte aussehen müssen. Kamerahersteller Pentax geht den anderen Weg. Die Outdoor-Kamera WG1 kommt in voller Ausrüstung und Kampfmontur.

Pentax ist mit der W-Serie für den Outdoor-Bereich mit der W90 am Ende angelangt und fängt wieder von vorne an. Zumindest numerisch, mit der WG1. Diese bietet mit einem 14 Megapixel-Sensor und 5-fachem optischen Zoom, was einer Brennweite von 28-140 mm entspricht, „normale“ Werte, die gar nicht mal so schlecht sind für eine Digitalkamera.

Entscheidend sind bei einer Outdoor-Kamera natürlich andere Kennzahlen, die hier nachgereicht seien: Wasserdicht bis 10 Meter, frostsicher bis -10°C, staubdicht und stoßfest. Das WG1 soll sogar Stürze aus bis 1,5 Meter Höhe überleben. Perfekt für Sportler und Abenteurer. Wie bereits Panasonic mit der neuen FT3 wird auch die Pentax Optio WG1 mit einem GPS-Modul ausgestattet sein, das leider ebenfalls keine Navigationsfunktionen bietet, sondern lediglich Geotagging ermöglicht. Immerhin kann man die Bilder damit später am Rechner leichter den Orten zuordnen, wo sie entstanden sind.

Ab April will Pentax die WG1 in den Handel bringen, die WG1 GPS mit GPS-Modul wird es für rund 400 US-Dollar in Schwarz oder Grün/Gelb geben, ohne GPS-Modul wird die WG1 Schwarz oder Lila gefärbt sein und 50 US-Dollar weniger kosten.

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