Phone 7 Marketplace: Windows-Team zufrieden mit den Einnahmen

Holger Blessenohl

Microsoft-Mitarbeiter Todd Brix hat im Developer Blog für Windows Phone 7 einen ersten Überblick über die Entwicklung des Marketplace für Phone 7 Apps veröffentlicht. Die wichtigste Message an die Entwickler lautet, dass im Marketplace schneller und mehr Geld verdient werden kann als in den anderen App Stores.

Das liegt an einem etwas anderen Konzept der Phone 7 Apps. Während es in den Apple und Android Stores neben den kostenpflichtigen Apps noch kostenlose Lite-Versionen gibt, hat sich Microsoft grundsätzlich für das Demo-Prinzip entschieden. Dabei kann der User von kostenpflichtigen Apps eine Trial-Version installieren, die entweder arg funktionseingeschränkt oder zeitlich begrenzt ist.

Der psychologische Druck, sich durch einen Kauf die vollständige Version freizuschalten ist also deutlich größer als bei der Konkurrenz. Das schlägt sich auch in den Zahlen nieder. Laut Brix mündet jeder zehnte Download einer Trial-Version in einen Kauf. Und das vergleichsweise schnell. Mehr als die Hälfte der Kunden, die aus einer Trial-App heraus die Vollversion kaufen, machen dies noch am selben Tag. Vom Rest machen es die meisten immerhin noch in den ersten zwei Tagen danach. Offensichtlich werden die Trial-Apps nur kurz auf einwandfreie Funktionalität angetestet und dann umgehend gekauft.

Auch die Werbeeinnahmen aus Microsofts „Ad Control“-Programm seien zufriedenstellend. Der Phone 7 Marketplace bietet derzeit 9000 Apps und ist damit noch winzig im Vergleich zur Konkurrenz von Apple und Google. Wer sich dort allerdings einmal umsieht stellt schnell fest, dass auch 9000 Apps deutlich mehr sind, als man jemals in einem Leben ausprobieren kann. Zudem kommen jeden Tag 100 neue Apps hinzu.

Via Computerbase Via Windowsteamblog

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