Piratenpartei wird Internetanbieter

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Die schwedische Piratenpartei erschließt neue Einnahmequellen und wird demnächst auch als Internet Service Provider (ISP) auftreten. Den Nutzern garantiert sie Anonymität im Netz.

Den ersten Schritt als Internetdienstleister machte die schwedische Piratenpartei bereits im Mai. Der Torrentplattform Pirate Bay bot man Internetbandbreite an, nachdem diese (mal wieder) in Schwierigkeiten mit der Justiz geriet. Nun möchte man sich wohl zum vollwertigen ISP mausern und jedermann einen Internetzugang anbieten.

Zusammen mit etablierten Partnern möchte man als Pirats ISP auftreten. Der Service soll sich im Einklang mit den Grundsätzen der Piratenpartei befinden. Gustav Nipe, CEO von Pirate ISP, möchte mit dem Unternehmen unter anderem den Wettbewerb in Sachen freies Internet befeuern. Andere Anbieter sollen sich bewusst sein, dass es immer eine Alternative gibt, wenn sie überlegen, ihren Dienst einzuschränken. Vor allem aber möchte man seinen Nutzern ein Höchstmaß an Anonymität zusichern. Dies geschieht durch die Zusammenarbeit mit ViaEurope, die mit ihrem Anonymisierungsdienst iPredator auch schon The Pirate Bay unterstützen.

Die Betaphase des Dienstes ist dieser Tage in der Stadt Lund mit rund 100 Teilnehmern gestartet. Die Einnahmen von Pirate ISP sollen der Partei zugute kommen.

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