Polizeichef von Dubai: USA nutzen Blackberry zur Spionage

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Bei einem Spitzentreffen arabischer IT- und Telcofachleute sowie Regierungsvertretern ging es natürlich auch um die Diskussion, ob Blackberry-Hersteller RIM den Regierungen Einblick in die Nutzerdaten gewähren muss. Mehrere Staaten wie die Saudi-Arabien, Indien oder die Vereinigten Arabischen Emirate begründen diese Forderung mit drohender Gefahr vor Terroranschlägen. Letztere schickten auch den Polizeichef von Dubai, eines der sieben Emirate. Dieser hatte noch eine ganz andere Begründung auf Lager. Demnach würden vor allem die Vereinigten Staaten von der bisherigen Regelung profitieren. Diese hätten nämlich sehrwohl Zugriff auf die Kundendaten und ihre Kommunikation. Ebenso wie die Geheimdienste von Israel und Großbrittanien würden die amerikanischen Dienste diese nutzen, um die Vereinigten Arabischen Emirate auszuspionieren.

RIM dementierte prompt: “Die Blackberry-Enterprise-Lösung wurde entwickelt, um RIM oder jedwede dritte Partei unter allen Umständen daran zu hindern, verschlüsselte Informationen lesen zu können. Verschlüsselte Daten werden von RIM weder gespeichert noch können diese Daten eingesehen werden. RIM ist nicht in der Lage, Forderungen nach einer Kopie des Schlüssels zur Verschlüsselung nachzukommen, da weder RIM noch irgendein Provider noch irgendeine dritte Partei über einen Schlüssel verfügt – zu keinem Zeitpunkt.”

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