PS3 Hack: Sony erhält Einblick in geohots PayPal-Konto

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Sonys Feldzug gegen Playstation 3-Hacker Georg “geohot” Hotz geht weiter. Nun hat das Unternehmen erwirkt, Einblick in Hotz’ Transaktionen über PayPal zu erhalten. Ziel ist wohl, eine Verhandlung in Kalifornien zu rechtfertigen.

Seit Wochen versucht Sony, dem Hacker Georg Hotz juristisch habhaft zu werden. Dieser hat den Master-Key der Konsole veröffentlicht, der für die Entschlüsselung des PS3-Kopierschutzes benötigt wird. In der Folge erwirkte Sony die Herausgabe allerlei Daten von Nutzern, die mit geohot irgendwie in Kontakt stehen oder selbst den Code verbreitet haben. Betroffen waren unter anderem YouTube oder Twitter.

Nun erhält Sony offenbar auch Einsicht in die Aktivitäten auf Hotz’ PayPal-Konto in den vergangenen zwei Jahren. Wie Wired.com berichtet, geht es dabei vor allem darum, zu beweisen, dass Hotz Spenden aus Kalifornien erhalten hat. Dies möchte Sony als Argument dafür vorbringen, einen eventuellen Prozess an seinem Sitz in San Francisco durchführen zu können, anstatt an Hotz’ Wohnsitz in New Jersey. Auch vorherige Datenanfragen hatten dies zum Ziel.

Sony gibt an, dass Hotz Spenden aus Kalifornien erhalten hat. Nun müsste sich auch noch nachweisen lassen, dass diese explizit zu dem Zweck geflossen sind, um den PS3-Hack zu finanzieren. In den vergangenen Wochen hat sich Hotz zwar zögerlich für Spenden empfangsbereit gezeig, diese dienen jedoch vor allem dazu, den Prozess gegen Sony zu finanzieren.

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