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Record Club: Beck covert große Pop-Alben - mit Gästen wie MGMT, Feist, Wilco, Thurston Moore...

Peer Göbel

beck record club
Das Konzept: Ein klassisches Album der Popgeschichte covern und an einem Tag einspielen. Mit: Beck Hansen und Gästen wie Wilco, Tortoise, MGMT, Feist, Thurston Moore, Liars etc. Alle Songs werden als Videos kostenlos online gestellt. Genial. Becks “Record Club” geht inzwischen in die fünfte Runde, es sind einige faszinierende und rohentwürfige Cover-Versionen entstanden – von Velvet Underground bis INXS, und gerade folgt eine Art Sonic-Youth-Version von Yanni. Wir zeigen ein Video aus jeder Session zum Hineinhören.

1. Record Club: The Velvet Underground & Nico

Die erste Session des Record Club startete im Juni 2009, als Album hatten sich Beck und die Gäste (darunter vor allem Becks Liveband, Radiohead-Produzent Nigel Godrich und die isländische Sängerin Thorunn Magnusdottir) den Klassiker The Velvet Underground & Nico vorgenommen.
Hier als Ausschnitt “Heroin”:


2. Record Club: Songs of Leonard Cohen

Die zweite Session vom September 2009 dreht sich um die Songs of Leonard Cohen. Mit dabei u.a. Devendra Banhart, MGMT, Binki Shapiro von Little Joy und Andrew Stockdale von Wolfmother. Das Album wurde von Andrew von MGMT ausgewählt, und wie immer: Nichts vorher arrangiert oder vorbereitet, sondern alles an einem Tag entworfen.

Hier als Ausschnitt “Suzanne” – eine durchaus verfremdete Version:


3. Record Club: Skip Spence “Oar”

Ganz ehrlich: Wer Skip Spence ist, hatte ich keine Ahnung. Offenbar hat der Mann bei Jefferson Airplane und Moby Grape gespielt, dann ein halbes Jahr in einer Klinik verbracht, bevor er 1969 ein legendäres psychedelisches Folk-Album namens “Oar” veröffentlichte – bis zu seinem Tod 1999 sein einziges Solo-Album.

Im November 2009 kamen u.a. Leslie Feist, Wilco und Jamie Lidell mit Beck zusammen, um Skip Spences “Oar” einzuspielen.

4. Record Club: Kick von INXS

Im März 2010 ging es mit dem 80er-Erfolgsalbum Kick von INXS weiter, ausgewählt von Angus von den Liars, außerdem dabei: St. Vincent und Os Mutantes.

Hier: “I Need You Tonight”:

5. Record Club: Yanni Live at the Acropolis

Die Idee zur aktuellen Club-Session hört sich dann doch sehr krude an: Thurston Moore von Sonic Youth spielt mit Beck zusammen ein Live-Album des griechischen Keyboard-Popstars Yanni nach, das dieser mit ganzem Orchester 1993 auf der Akropolis gegeben hat. Meine Güte. Später sind noch Tortoise dabei. Bisher sind fünf Songs erschienen, weitere folgen wöchentlich.

Ungefähr so klingt es:

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