Blackberry-Chef: Kunden haben Apple-Gehirnwäsche satt

Frank Ritter

Der Chef von Research in Motion bezieht Stellung zu Aussagen von Steve Jobs, wonach der Blackberry-Hersteller auf dem absteigenden Ast sei.

In einem “Störfeld” seien die Apple-Anhänger gefangen, so Jim Balsillie, Mit-Chef von Research in Motion in einem Blogbeitrag. Er widerspricht vehement den Thesen von Steve Jobs, wonach es keinen Markt für Tablets mit 7-Zoll-Formfaktor und Flash auf Mobilgeräten gebe. “Unserer Meinung nach sind viele Kunden es leid, dass Apple ihnen vorschreibt, was sie zu denken haben” so Balsillie. Im Weiteren erläutert er, dass der von Apple-Chef Jobs gestern angestellte Vergleich der Quartalszahlen von RIM und Apple nicht zulässig wäre. Das Apple-Quartal hätte im September, statt wie bei RIM, im August geendet — im Herbst seien Verkaufszahlen industrieweit besser. Zudem sei ein gewisser Prozentsatz der Verkäufe bei Apple auch auf die Befriedigung der durch Lieferengpässe verzögerten Vorbestellungen zurückzuführen.

Balsillie endet in einem konfrontativen Fazit: “Wie üblich – egal, ob es sich um Antennen, Flash oder Auslieferung handelt, gehört mehr zu der Geschichte (als Apple sagt) und früher oder später werden auch Menschen innerhalb des Störfelds Apple übelnehmen, dass man ihnen nur die halbe Wahrheit erzählt hat”.

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