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Ab dem 1. Juli niedrigere Roaminggebühren

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Am 1. Juli treten neue Richtlinien in Kraft, die die Gebühren von sowohl Telefonaten als auch Datensendungen im EU-Ausland regulieren. Insebsondere die Preisobergrenze für Datensendungen dürfte für entscheidende Erleichterung sorgen.

Bislang galt für ausgehende Telefonate, die im EU-Ausland getätigt wurden, eine Preisobergrenze von 43 Cent pro Minute. Diese wird zum ersten Juli auf 39 Cent verringert. Hinzu kommt die Mehrwertsteuer, wodurch reale Kosten von 46 Cent pro Minute entstehen.
Ausgehende Anrufe kosten ab dann statt netto 19 Cent nur noch 15 Cent (18 Cent inkl. Mwst.).

Der SMS-Versand bleibt bei 13 Cent pro Nachricht. Da innerhalb Deutschlands von den meisten Anbietern nach wie vor 19 Cent verlangt werden, kommt man dabei sogar billiger weg.

Wirklich entscheidend für den Nutzer wird es beim mobilen Internet. Horror-Nachrichten von mehreren zehntausend Euro hohen Rechnungen machen regelmäßig die Runde. Jüngst musste Bild-Chefredakteur Kai Diekmann mehr als 40.000 Euro für seine Bloggerei aus dem Marokko-Urlaub zahlen. Zumindest in der EU wird dies nicht mehr passieren. Hier gilt ab dem 1. Juli eine Preisobergrenze von 59,90 Euro inkl. Mehrwertsteuer. Ist diese Grenze erreicht, schaltet sich der Dienst ab, weitere Datenübertragungen sind nicht möglich. Eine Nachricht bei Erreichen von 80 Prozent des Datenvolumens informiert den Nutzer, sich auf ein baldiges Ende der Nutzung einzustellen.

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