Spekulation: Muss Nokia-Chef Olli-Pekka Kallasvuo gehen?

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Nokia steht zwar immer noch auf Platz eines der Handyhersteller-Rangliste. Doch das Wachstum bleibt aus und die Aktionäre machen Druck. Am Donnerstag, 6. Mai könnte bei der Generalversammlung eine Entscheidung fallen.

Der Aktienkurs von Nokia konnte bislang nicht von der Markterholung profitieren, schreibt die Nachrichtenagentur Reuters. Während andere Hersteller teils kräftige Wachstumsraten verzeichnen, konnte Nokia seine Profite nicht steigern können. Zwar liegt Nokia mit 36 Prozent (laut IDC) respektive 38 Prozent (laut Canalys) Marktanteil immer noch auf Platz eins der Rangliste. Doch seit dem N95 aus dem Jahr 2006 hat Nokia kein spektakuläres Handy mehr vorgestellt. Der iPhone-Konkurent N97 war eine Enttäuschung.  

Eine weitere Schlappe kündigt sich bereits an: Eigentlich wollte Nokia sein neues Betriebssystem Symbian 3 im zweiten Quartal fertig haben. Nun verschiebt sich der Termin auf das dritte Quartal. Der Aktienkurs ging auf Talfahrt. Zudem hat der Umbau vom Handyhersteller zum Internet-Portalanbieter bislang Unsummen verschlungen. Die Rede ist von zehn Milliarden US-Dollar.

Analysten bezweifeln, dass Nokia-Chef Olli-Pekka Kallasvuo 2011 seine Ziele von 300 Millionen Nutzern respektive zwei Milliarden Euro Einnahmen erreichen wird. Zumal die meisten Einnahmen aus dem Smartphone-Geschäft kommen werden. Die Sparte muss intern für die aufgespielten Services zahlen.

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