Samsung 900X3A: Mehr als nur ein Macbook Air-Klon

Holger Blessenohl

Angeblich ging ein Raunen durch den Saal, als Samsungs erstes Notebook der neuen 9-er Serie mit ultramobilen Laptops auf der CES 2011 der Presse präsentiert wurde. Ultraflach und sichtbar leicht präsentierte sich der Premium-Mobilrechner. Für das superflache Gehäuse wurde ein besonders robustes Material aus der Flugzeugtechnik namens Duraluminium verwendet.

Nur 16 mm dick ist Samsungs Flunder und damit einen Millimeter dünner als Apples MacBook Air, das Referenzmodell bei ultramobilen Laptops. An der dünnsten Stelle sind es nur 6 mm. Einiges hat sich Samsung bei Apple abgeguckt, um die flache Bauweise zu ermöglichen. So gibt es kein optisches Laufwerk und statt einer normalen Festplatte werden 128 GB SSD-Speicher verbaut. Das macht das 900X3A auch besonders robust, da Flash-Speicher keine beweglichen Teile besitzt.

Für hohe Arbeitsgeschwindigkeit sollen ein Intel Core i5 2520 UM und 4 GB RAM sorgen. Weiter gibt es eine integrierte Webcam, Bluetooth und USB in den schnellen 3.0-Versionen. Die FastStart-Funktion soll den nur 1,3 kg schweren Rechner innerhalb weniger Sekunden starten. Das 13,3“ Display bietet eine Helligkeit von 400 Nit, was 400 Candela entspricht und in den meisten Umgebungen das Arbeiten ermöglichen sollte.

Als Zielgruppe schwebt Samsung laut Pressemitteilung ein reisefreudiges Business-Publikum vor, das nicht zuviel Gepäck in den Flieger mitnehmen will. Neben dem eleganten Design wurde daher auch auf ein robustes Gehäuse Wert gelegt. Ob die Business-Klasse sich allerdings wegen des neuen Samsung-Notebooks von Apples Macbook Air abwenden werden, dürfte fraglich sein, schließlich spielte gerade der Image-Faktor in diesem Segment eine nicht zu verachtende Rolle.

Ab 21. Februar will Samsung das neue Premium-Notebook in die Läden bringen, ganz billig wird der Spaß aber nicht. Mit rund 1.600 € bewegt sich Samsung auch beim Preis durchaus auf Apple-Niveau.

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