Samsung will AMOLED-Fertigung verzehnfachen

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Samsungs AMOLED-Technologie für Smartphones gilt als eine der besten Bildschirmlösungen. Sie sind auch bei anderen Herstellern so beliebt, dass das Unternehmen mit der Produktion längst nicht mehr nachkommt. Eine neue Fertigungsanlage soll Abhilfe schaffen.

Derzeit produziert der koreanische Elektronikriese laut computerbase.de jährlich 36 Millionen AMOLED-Displays. Zu wenig für den stark wachsenden Markt der Smartphones. Deshalb ist derzeit eine neue Fertigungsanlage im Bau, die Mitte nächsten Jahres fertig werden und die Produktionskapazität auf jährlich 360 Millionen erhöhen soll. Dafür werden rund 1,65 Milliarden Euro investiert. Bis 2015 erhofft sich der Konzern einen Verkauf von 700 Millionen AMOLED-Geräten, derzeit sind es etwa 20 Millionen.

Bekannt ist, dass zum Beispiel HTC bei der Produktion seines Flaggschiffs Desire auf Sonys Super LCD umgestiegen ist, um seinerseits den Bedarf zu decken. Nun scheint aber auch Samsung selbst an seine Grenzen zu stoßen. Auch beim Samsung Galaxy S sind aufgrund der AMOLED-Knappheit Lieferengpässe zu erwarten.

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