Satellitenbilder: Google Earth zeigt die Folgen von Tsunami und Erdbeben in Japan

Auch wenn im Augenblick alle Augen auf die Atom-Anlage in Fukushima gerichtet sind: Die ursprüngliche Katastrophe (und auch Auslöser für die prekäre Lage im Kernkraftwerk) war das Erdbeben von letztem Freitag mit dem folgenden Tsunami. Google Earth hat nun seine Satellitenbilder aus der Region aktualisiert, so dass nun die Zerstörung der Naturgewalten auch via Google Earth sichtbar sind. Ihr könnt die Bilder auch mit Google Maps angucken.

Die Satellitenbilder von Google Earth zeigen nochmal das schier unvorstellbare Ausmaß der Katastrophe: verwüstete Orte, kaum wieder erkennbar aufgrund der massiven Zerstörungen des Bebens und der Flutwelle. Es ist ein Bild des Schreckens, das sich einem als Beobachter bietet. Die Satellitenbilder von Google Earth haben aber auch einen Nutzen: Hilfsorganisationen in Japan können die Aufnahmen aus der Vogelperspektive dafür verwenden, ihre Arbeit besser auf die Erfordernisse vor Ort abzustimmen – also sowohl die Mitarbeiter dort besser anweisen als auch wissen, wo man was braucht bzw. wie man überhaupt vorankommt.

Hier ein Beispielbild, das Yuriage in Natori (oben) und Yagawahama (unten) vor und nach der Naturkatastrophe zeigt. Beide Orte liegen in der Provinz Miyagi, die von Erdbeben und Tsunami am meisten betroffenen ist.

Alle Bilder können via Google Earth betrachtet bzw heruntergeladen werden. Via Google Maps sind die aktuellen Satellitenbilder aus Japan auch zu sehen (wenn man ein Google-Earth-Plugin hat). Außerdem hat Google Vorher-Nachher-Bilder in einem Online-Foto-Album aufbereitet.

Aktuelle Satellitenbilder aus Japan für Google Earth downloaden
oder die Bilder im Online-Foto-Album anschauen

Wer spenden will: Die Stiftung Warentest empfiehlt Hilfsorganisationen.

Bilder: Google-Maps-Ausriss bzw. Google-Blog-Ausriss, Bildrechte (Google, GeoEye, DigitalGlobe, Cnes/Spot Image, TerraMetrics), Originalbild in hoher Auflösung

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