Seabird: Concept-Smartphone aus den Mozilla Labs

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Ein Mitarbeiter der Mozilla Labs hat in seiner Freizeit eine Concept-Smartphone entwickelt, welches nun Teil der Mozilla Concept Series ist. Für ein Concept-Phone ist es relativ zurückhaltend.

Die Smartphone-Welt macht derzeit so große Sprünge, dass ungewiss ist, wo sie in 5 Jahren stehen wird. Mozilla Labs-Mitarbeiter Billy May wagt deshalb auch keine ungeheuerlichen Prognosen, sondern hat mit dem Seabird ein Smartphone vorgestellt, das schon heute vorstellbar wäre.

Markant ist am Seabird vor allem das Design. Es ist sehr rund und wirkt schon beinahe wie eine Maus. Durch die Rundungen soll es gut in der Hand liegen. Weniger bemerkenswert ist die 8 Megapixel-Kamera, die sich schon in einigen aktuellen Modellen findet. Auch das kabellose Aufladen ist heute schon vielfach vorzufinden.

Immer wieder werden projezierte Tastaturen beworben, die sich aber bislang nicht wirklich durchsetzen konnten. Es fehlt einfach ein haptisches Feedback beim Tippen. Das Seabird hat trotzdem eine, die sich in verschiedenen Variationen einblenden lässt. Zusammen mit einer Schnittstelle für Monitore erhält man so beinahe einen vollwertigen PC.

Wirklich interessant ist ein Bluetooth-Dongle, das dem Gerät mitgeliefert wird. Dieses bringt eine dritte Dimension in die Steuerung, da durch eigene Neigungssensoren Befehle an das Smartphone übertragen werden. Ein auf der Seite verlinktes Video macht dies ganz anschaulich.

Mozilla stellt klar, dass May den Seabird in seiner Freizeit entwickelt hat und es sich lediglich um ein Konzept handelt, das in die Mozialla Labs Concept Series aufgenommen wurde. Mozilla plant nicht, ein eigenes Smartphone auf den Markt zu bringen.

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