Second Life-Entwickler streicht 30 Prozent seiner Stellen

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Es war der Hype der Jahre 2005-2007. Kaum ein Unternehmen, das in der virtuellen Welt von Second Life nicht eine eigene "Filiale" eröffnet hat, weil es unbedingt dabei sein wollte. Mittlerweile hat sich der Trubel um Second Life ein wenig gelegt. Dies ist sicher auch der Nutzerwanderung in Richtung leicht zugänglicherer sozialer Netzwerke wie Facebook geschuldet.

Laut Techcrunch möchte man bei Linden Lab deshalb auch genau in diese Richtung. Die Anwendung soll browserbasiert werden, so dass man keinen zusätzlichen Client mehr benötigt. Auch möchte man die Social Networks stärker einbinden. Dies hat auch zur Folge, dass viele Entwickler der 3D-Anwendung nicht mehr benötigt werden. Aus diesem Grund wurden die Studios in Singapur und Großbritannien geschlossen, in Seattle, Mountain View und San Francisco kam es ebenfalls zu Entlassungen. Insgesamt sind 30 Prozent der Stellen weggefallen.

Im letzten Jahr was das Unternehmen trotz allem noch knapp 700 Millionen Dollar wert. Schafft man es, Second Life an die Nutzergewohnheiten von heute auszurichten, könnte Linden Lab eine Zukunft haben.

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