Sexindustrie freut sich über Apple FaceTime

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Bei mittlerweile mehr als 3 Millionen iPhone 4 wundert es nicht, dass auch in der Erotikbranche Begehrlichkeiten geweckt werden. Eine große Nutzerbasis, die dazu noch mehr oder weniger erfolgreich von Apple daran gehindert wird, sich Pornographie auf das Gerät herunterzuladen, verspricht hohne Umsätze im Erotikchat-Markt. Schon kurz nach Erscheinen des Smartphones tauchten auf Craiglist die ersten Stellenanzeigen für Models auf, die sich per Videochatdienst FaceTime ihr Geld verdienen sollen.

Nun treten die Angebote nach und nach auf den Markt. tuaw.com berichtet, dass zum Beispiel Branchengröße Pink Visual seinen Kunden Videochats anbietet, in denen man mit den Darstellerinnen der Filme in Kontakt treten kann. In den nächsten Wochen soll der Dienst für etwa 5 bis 6 Dollar pro Minute(!) an den Start gehen.

Videochat-Anbieter CamWorld sieht durch FaceTime die Möglichkeit, die Bedürfnisse nicht nur von Zuschauern, sondern auch von Darstellern zu befriedigen. Die Anzahl an Menschen, die sich gerne beim Sex zusehen lassen, steige stark. Erotikanbieter wie CamWorld könnten diese beiden Bedürfnisse zusammenbringen.

Apple indes kann sich vom hehren Plan verabschieden, seine Geräte pornographiefrei zu halten. Spätestens bei der realen Kommunikation zweier Nutzer stößt man mit seinen Eingreifmöglichkeiten an seine Grenzen. Immerhin bietet Apple etwa besorgten Eltern die Möglichkeit, FaceTime ganz zu deaktivieren.


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