Shared Spaces: Google Wave lebt weiter

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Bekanntermaßen stellt Google die Arbeit an seinem Kollaborationsdienst Google Wave ein. Die Idee (und der Code) wird aber weiter leben: Mit Shared Spaces startet Google einen Dienst, in dem verschiedenste Applikationen zur gemeinsamen Nutzung eingestellt werden können.

Im Gegensatz zu Google Wave, welches mit großem Tamtam als Ablösung der E-Mail gefeiert und eingeführt wurde, schleicht sich Shared Spaces recht bescheiden in die Riege der Google-Dienste. Obwohl es Teil der Google Labs ist, ist es in der dortigen Auflistung an Diensten derzeit noch überhaupt nicht zu finden. Die Zurückhaltung ist aufgrund des Google Wave-”Flops” (es ist ein toller Dienst, wird nur leider kaum angenommen) nachvollziehbar, aber vielleicht nicht ganz berechtigt.

Shared Spaces führt die Idee von Google Wave weiter: Viele Menschen sollen möglichst einfach an einem Projekt arbeiten können. Der Schwerpunkt liegt nun jedoch nicht länger auf der Kommuniktion, sondern – wo immer der Nutzer will. Shared Spaces versteht sich als Portal für alle möglichen Anwendungen, die auf mehr als eine Person angelegt sind. Entwickler können via Javascript neue Tools entwickeln und dort einstellen.

Da Shared Spaces auf dem Code von Google Wave basiert, sind etwa 50 Tools von Anfang an inbegriffen. Dazu zählen die Möglichkeit zu chatten, Karten einzubinden und Umfragen zu erstellen. Ein Nutzer kann sich einen der Dienste aussuchen und einen “Space” kreieren. Zu diesem kann er denn Freunde einladen. Benötigt wird ein Account entweder bei Google,Twitter oder Yahoo. Der Nachteil zu Google Wave besteht jedoch wohl darin, nur jeweils einen Dienst pro “Space” nutzen zu können, so dass größere Planungen oder Projekte damit schwer umzusetzen sind.

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