Skype-Gründer steigen ins Musikgeschäft ein.

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Schon Anfang des Jahrtausends haben sich die beiden Skandinavier bei Musikfans beliebt gemacht: ihre Tauschbörse KaZaA feierte damals große Erfolge. Nachdem man mit Skype in "legalere" Gefilde gewandert ist, soll der Dienst Rdio nun für Versöhnung mit der Musikbranche sorgen.

Es handelt sich hierbei um ein weiteres Musikportal, das etwa 5 Millionen Lieder anzubieten hat. Das ist nur halb soviel wie der Konkurrent Apple mit seinem iTunes bietet, jedoch soll die Musik auf nahezu jedem erdenklichen Gerät laufen. Die Lieder werden dann als Cloud serverseitig gespeichert, von wo aus sie überall abrufbar sein sollen. Die Preise bewegen sich in marktüblichen Bereichen von etwa 99 Cent pro Song, aber auch Abomodelle sind angekündigt.

Ein Clou ist, dass man nicht nur eigene Songs hören kann, sondern auch die der Freunde. Dazu sollen auch Facebook, Twitter und Co. eingebunden werden. Auf diese Weise will man erreichen, dass Musik schneller unter die Leute (und damit auch schneller verkauft) wird.

Man könnte sagen, es sei nur fair, dass die Entwickler der Musikbranche so unter die Arme greifen möchten, nachdem man sie mit KaZaA fast in die Knie gezwungen hat, wie man bei venturebeat süffisant bemerkt.

Derzeit befindet sich das Projekt noch in der Betaphase, ein genauer Start des Dienstes ist noch nicht bekannt.

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