Sony Ericsson wird in absehbarer Zeit keine Handys mehr herstellen, die auf dem Betriebssystem Symbian basieren. Dies gab ein Sprecher des japanisch-schwedischen Konzerns gegenüber der US-Amerikanischen Wirtschaftszeitung BusinessWeek bekannt.

„Derzeit planen wir nicht, neue Produkte zu entwickeln, die dem Standard oder Betriebssystem der Symbian Fuondation entsprechen“, gab Sony Ericsson-Sprecher Aldo Liguori gegenüber der BusinessWeek zu Protokoll und bestätigte damit vorangegangene Aussagen von SE-Technikchef Jan Uddenfeldt gegenüber einer schwedischen Technikpublikation. Symbian wurde 2009 als quelloffene Software freigegeben und wird insbesondere in Nokia-Handys des niedrigen bis mittleren Preissegments verwendet. Sony Ericsson hat Symbian in den Handys der Vivaz-Linie verwendet.

Obwohl Symbian als Handy-Betriebssystem nach wie vor weit verbreitet ist, scheint das System auf dem absteigenden Ast: Sony Ericsson möchte zukünftig überwiegend Android-Handys entwickeln. Auch Haupt-Protegée Nokia entfernt sich von Symbian und wendet sich neben dem Linux-basierten MeeGo gerüchteweise stärker Microsofts Windows Phone 7 zu. Somit kann die Aussage, dass Symbian wohl keine große Zukunft mehr hat, als sicher gelten.

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