Sony Ericsson: Handyentwickler kickt Symbian, schärft Fokus auf Android

Frank Ritter

Sony Ericsson wird in absehbarer Zeit keine Handys mehr herstellen, die auf dem Betriebssystem Symbian basieren. Dies gab ein Sprecher des japanisch-schwedischen Konzerns gegenüber der US-Amerikanischen Wirtschaftszeitung BusinessWeek bekannt.

„Derzeit planen wir nicht, neue Produkte zu entwickeln, die dem Standard oder Betriebssystem der Symbian Fuondation entsprechen“, gab Sony Ericsson-Sprecher Aldo Liguori gegenüber der BusinessWeek zu Protokoll und bestätigte damit vorangegangene Aussagen von SE-Technikchef Jan Uddenfeldt gegenüber einer schwedischen Technikpublikation. Symbian wurde 2009 als quelloffene Software freigegeben und wird insbesondere in Nokia-Handys des niedrigen bis mittleren Preissegments verwendet. Sony Ericsson hat Symbian in den Handys der Vivaz-Linie verwendet.

Obwohl Symbian als Handy-Betriebssystem nach wie vor weit verbreitet ist, scheint das System auf dem absteigenden Ast: Sony Ericsson möchte zukünftig überwiegend Android-Handys entwickeln. Auch Haupt-Protegée Nokia entfernt sich von Symbian und wendet sich neben dem Linux-basierten MeeGo gerüchteweise stärker Microsofts Windows Phone 7 zu. Somit kann die Aussage, dass Symbian wohl keine große Zukunft mehr hat, als sicher gelten.

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