Sony: Playstation 3 verkauft sich knapp 48 Millionen Mal

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Im Rahmen der Game Developers Conference hat Sony die Zahlen aus seinem Quartalsbericht bestätigt, nach denen sich die Konsole bis zum Ende des Jahres 2010 47,9 Millionen Mal verkauft hat. Damit liegt man nicht mehr arg weit hinter der Xbox 360, dafür hat man derzeit auch mehr zu kämpfen.

Mit knapp 48 Millionen Einheiten hat sich Sonys Playstation 3 besser verkaugt, als vermutet. In den vergangenen Tagen gingen Zahlen um, die von etwa 41 Millionen Einheiten sprachen. Nun ist man also doch nicht mehr all zu weit von der magischen 50 Millionen-Grenze entfernt, die Microsoft mit seiner Xbox 360 schon vor einiger Zeit geknackt hat. Das Playstation Network verzeichnet etwa 70 Millionen Accounts, da auch die PSP daran angeschlossen ist und sich zahlreiche Nutzer mehrere Accounts halten, um international auf alle Märkte zugreifen zu können

Interessant werden jedoch vor allem die nächsten Zahlenl. Sony hat nämlich mit seiner Konsole gleich an mehreren Fronten Probleme. Zum einen sorgt ein Patentstreit mit dem Elektronikkonzern LG für Schlagzeilen. Dieser sieht seine Rechte bei Sonys Verwendung des Blu Ray-Players in den Konsolen verletzt. Folge: LG erwirkte eine einstweilige Verfügung, die die Einfuhr der Konsole nach Europa untersagt. Die Verfügung wurde in der vergangenen Woche für zunächst zwei Wochen erwirkt. Sollte sie verlängert werden, könnte der Handel schon bald austrocknen.

Auch Boykottaufrufe hat es schon gegeben, denn Sony geht nicht zimperlich mit Hackern um. Im Streit um den PS3-Hack des Programmierers Georg “geohot” Hotz hat Sony vor einem kalifornischen Gericht durchgesetzt, dass diverse Seiten, auf denen der Code verbreitet wurde, darunter auch Twitter und YouTube, Nutzerdaten freigeben müssen. Damit will Sony flexibel bei der Wahl des Gerichtsstandes werden. Klagen könnte Sony vor jedem Gericht, in dessen Bezirk ein Seitenbesucher wohnt.

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