Speicher günstig wie nie

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Für Hardwarebastler werden es in diesem Jahr ergiebige Weihnachten. Die Preise für RAM-Kits sinken derzeit recht rapide. Schuld daran sind auch die neuen Fertigungsverfahren, die mehr Speicher produzieren lassen als benötigt werden.

Auf computerbase.de hat man auch in diesem Monat den Speichermarkt analysiert und festgestellt, dass die Preise nach wie vor nicht anziehen, sondern sogar noch weiter fallen. Mit 1,09 US-Dollar pro DDR3-Chip ist gar ein Jahrestiefstwert erreicht.

Zum einen liegt dies an der derzeit geringen Nachfrage nach neuen Speicherriegeln. Hinzu kommt jedoch auch, dass die Hersteller ihre Produktion massiv ausbauen konnten. Ein Faktor ist dabei die Umstellung der Fertigung auf 40- bzw. 50nm, die mehr Speicher pro Wafer erlaubt. Der Angebotsüberschuss führt zum Preisverfall, welcher sich auch beim Endverkaufspreis auswirkt.

Kostete laut computerbase.de ein 2 GByte großes Modul DDR3-1333 von Kingston Anfang Oktober noch 30,10 Euro, ist er heute schon für ca. 20 Euro und vereinzelt 18 Euro zu finden. Ist die Gesamtnachfrage nach RAM derzeit niedrig, sorgen die Preise jedoch nach erhöhter Nachfrage bei großen Speichermodulen. 4 GByte-Kits sind aufgrund der Nachrage nach 8 GByte-Kits derzeit wohl erschwert zu bekommen.

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