Starcraft 2: Coole Battle.net-Features wirkungsvoller als DRM

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Während andere Spielehersteller wie etwa Ubisoft auf einen Onlinezwang während des Spielens setzen, schwört man bei Blizzard auf die Stärke es Angebotes. Ein runderneuertes Battle.net soll Käufer locken.

Der Kampf gegen Softwarepiraterie mit Hilfe von restriktiven Kopierschutzmechanismen sei "ein verlorener Kampf", erklärt Blizzard-Gründer Frank Pearce gegenüber VideoGamer.com. Er spielt damit auf Digital Rights Management (DRM-)Maßnahmen an, die andere Entwickler, zum Beispiel Ubisoft bei Assassins Creed 2, eingeführt haben. Hier setzt man vermehrt nicht nur auf eine einmalige Registrierung, sondern auf einen durchgehenden Onlinezwang, der auch bei Single Player-Spielen gilt. Bei Billzard wolle man einen anderen Weg gehen.

Auch das am 27. Juli erscheinende Starcraft 2 müsse einmalig online registriert werden, außerdem müsse ein Account bei der Mehrspielerplattform Battle.net erstellt werden. Danach könne man jedoch auch offline spielen. Man hoffe jedoch, mit seinem Battle.net-Angebot so überzeugend zu sein, dass man dieses auch nutzen wolle und freiwillig online (und damit pirateriesicher) spiele.
"Wenn wir unseren Job richtig gemacht und Battle.net auf großartige Weise implementiert haben, werden die Leute verbunden sein wollen, während sie die Einspielerkampagne spielen, so dass sie mit ihren Freunden in Kontakt bleiben und sich Achievements im Battle.net verdienen können", Pearce weiter.

Desweiteren erklärt er, dass sich seine Entwickler auf neue Features konzentrieren sollen und nicht auf mögliche Anti-Pirateriemaßnahmen. Ärger zog man sich von Fanseiten zu, als bekannt wurde, dass der LAN-Modus abgeschafft wurde. Dies ist eben eine solche Anti-Pirateriemaßnahme.

Unterdessen wurde angekündigt, dass es eine Länderbeschränkung geben wird. Als Europäer wird man so nicht in der Lage sein, mit US-Bürgern oder Südkoreanern spielen zu können. Nicht, dass man gegen einen Südkoreaner eine Chance hätte, ärgerlich ist es dennoch. Begründet wird dies damit, dass man nicht für die benötigte Performance garantieren könne. Es stünde aber jedem offen, sich mehrere, internationale, Versionen des Spiels zu kaufen.

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