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StarCraft 2: Das 100-Millionen-Dollar-Spiel

Isacc Bah
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Lange, wirklich lange, mussten Fans des Weltraum-Strategie-Spiels StarCraft auf einen Nachfolgetitel warten. Am 27. Juli ist es nun endlich soweit: Der Kampf zwischen Terranern, Zerg und Protoss geht in die nächste Runde. Zur Einstimmung haben wir für euch alle wichtigen Infos zu StarCraft 2 zusammengetragen. Außerdem erfahrt ihr, wie und wo ihr euch möglichst schnell das am heißesten erwartete Spiel des Sommers besorgen könnt.

100 Millionen Dollar! Derartige Summen werden normalerweise in die Produktion von Hollywood-Blockbustern investiert. StarCraft 2 wird definitiv nicht in die Kinosäle gelangen, wohl aber soll es Computer-Bildschirme und natürlich die Augen der Spieler zum Leuchten bringen.

StarCraft-Fan-Gemeinde lechzt nach Fortsetzung

Zumindest der finanzielle Aufwand der dazu betrieben wird legt die Vermutung nahe, dass das Kalkül des Spieleentwicklers Blizzard aufgehen könnte, zumal in den vom Wall Street Journal veröffentlichten Zahlen nicht einmal PR- und Marketingausgaben mitgerechnet werden. Sieht man sich den offiziellen HD-Trailer zum Spiel an, kann man sich vorstellen, dass auch dafür ein wenig Kleingeld locker gemacht wurde.

Die Messlatte für Starcraft 2 liegt dementsprechend hoch, zwischen den Extremen Superhit und superteurer Flop liegt nur ein schmaler Grad – der Geschmack der Gaming-Community! Im Hause Blizzard bleibt man trotz der immensen Kosten des Spiels erstaunlich gelassen. Rund elf Millionen verkaufte Einheiten der ersten StarCraft-Episode aus dem Jahr 1998 sprechen dafür, dass eine ausreichend große Fangemeinde besteht, die spätestens seit der Erstankündigung von StarCraft II im Jahr 2007 nach einer Fortsetzung des Kult-Klassikers lechzt.

Blizzard schielt auf WoW-Spieler

Der Blizzard-Plan für StarCraft 2 setzt jedoch auch auf andere Faktoren. Unter anderem sollen Spieler aus dem World-of-Warcraft-Dunstkreis für die epische Echtzeit-Sci-Fi-Saga begeistert werden. Blizzard-Präsident  Mike Morhaime ist optimistisch, dass Starcraft II genügend Anreize für WoW-Fans bietet, sich auch in lebensfeindlichen Weltraumregionen einzunisten. “Wir haben eine ganze Menge neue Spieler in die Beta gebracht, die zwar World of Warcraft, aber noch nie StarCraft gespielt haben”, sagte Morhaime unlängst in einem Interview.

Abgesehen vom Plan, World of Warcraft eine Teil der großen Fangemeinde abzujagen, verfolgt Blizzard eine wesentlich einfachere Strategie, die Entwicklungskosten wieder einzuspielen: Kompatibilität.

Um StarCraft 2 spielen zu können, ist keine besondere Hardware erforderlich. Es reicht ein PC mit einem Pentium-4-Prozessor

und einem Arbeitsspeicher mit 1,5 Gigabyte RAM. Als Grafikkarte eignen sich schon die Geforce 6600 GT oder die Radeon X600. Das heißt selbst mit einem fünf Jahre alten Rechner lässt sich Starcraft II problemlos spielen. Noch mehr Spaß macht es natürlich mit moderneren PCs, insbesondere im Grafikbereich.

StarCraft 2 startet in Berlin

Bis zum 27. Juli müssen sich alle StarCraft-Fans noch gedulden, dann kommt der zweite Teil der Weltraum-Saga endlich in die Läden. Für besonders Ungeduldige gibt es jedoch ein Hintertürchen, genau genommen sogar zwei. Anderthalb Stunden vor dem offiziellen Verkaufsstart – am 26. Juli 2010 um 22.30 Uhr – öffnet der Mediamarkt am Berliner Alexanderplatz seine Pforten und Kassen und beginnt vorab mit dem Verkauf.

Für all diejenigen, die den Weg in die Hauptstadt nicht antreten wollen oder können gibt es aber eine andere Möglichkeit um schnell und unkompliziert eine eigene Starcraft-II-Version zu erhalten: Bei Battlenet kann man sich bereits jetzt zum Preload anmelden.

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