Statistiken zum Private Browsing

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Im Mozilla Blog gibt es einige Einblicke in den privatesten Bereich der Nutzer – den Private Browsing Modus des Firefox. Dieser erlaubt das Surfen im Internet, ohne dass in der History oder im Cache des Browsers Spuren hinterlassen werden. Manch einer weiß: Die Awesome Bar des Firefox ist nicht zu jedem Zeitpunkt awesome. Bevor Panik ausbricht: Es wurde nicht geloggt, welcher Nutzer sich wann auf welchen Seiten bewegt. Die Test Pilot Study war eine zuschaltbare Option für diejenigen, die die Beta des Firefox 4 nutzen. Und auch bei diesen Personen wurde lediglich festgehalten, wann sie in den Private Browsing Modus wechselten und wie lange sie verweilten.

Interessanterweise ziehen es die meisten Nutzer vor, sich zur Mittagspause einige Minuten ungestörten Surfens zu gönnen. Zwischen 11.00 Uhr und 14.00 Uhr gibt es eine massive Spitze bei der Benutzung, die jedoch ebenso schnell wieder erschlafft. Eine durchaus nachvollziehbare Zahl, schauen doch viele Angestellte in der Mittagspause ihre diversen Social Network-Accounts durch und müssen hinterher wieder an ihren Arbeitsplatz.

Auch direkt nach der Heimkehr von Arbeit oder Schule erfreut sich der Privatmodus des Browsers einer großen Anziehungskraft, denn auch hier steigt die Nutzung wieder deutlich an. Gegen 17.00 Uhrjedenfalls ist ein weiterer Höhepunkt zu vermelden. In den Abendstunden geht es dann zunächst etwas ruhiger zu, bis zwischen 21.00 Uhr und 22.00 Uhr die Balken ein letztes Mal in die Höhe schießen. Danach nimmt die Nutzung kontinuierlich ab, bis auch der letzte Nutzer zufrieden einschläft.

Die Durchschnittsleistungdauer beträgt übrigens 10 Minuten. Ein Viertel der Nutzer hat das, was auch immer es zu tun hat, schon nach 4 einhalb Minuten erledigt, während sich drei Viertel 22 Minuten Zeit lassen.


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