Street View: Flut an Widersprüchen in Deutschland

Peter Drimal

Das große Medieninteresse und die teilweise einseitig geführte Debatte über die Chancen und Risiken von Google´s Kartendienst Street View haben dem Unternehmen mehrere hunderttausend Widersprüche beschert. Die von SPIEGEL online genannten Zahlen hat Google bisher noch nicht bestätigt. Da die Widerspruchs-Frist aber noch bis zum 15. Oktober läuft, werden noch einige Anträge auf Unkenntlichmachung beim deutschen Firmensitz in Hamburg eingehen.

Ob der Dienst aber tatsächlich auch nach seinem Start ein solch negatives Image beibehält, bleibt abzuwarten. Die Verunsicherung in der Bevölkerung könnte sich mindern, wenn der Dient online geht. Bei der Wohnungssuche, der Urlaubsplanung oder für Gewerbetreibende bietet der Kartenatlas durchaus Informationen, die beim Satellitendienst Google Earth nicht ersichtlich sind. Dieser erfreut sich bereits seit längerem großer Beliebtheit.

Antrag auf Unkenntlichmachung können Privatpersonen – zum Beispiel Mieter oder Hausbesitzer – stellen, die ihre Wohnungen oder Häuser nicht in Street View dargestellt haben möchten. In diesem Fall werden die entsprechenden Aufnahmen verschwommen angezeigt. Firmen oder ganze Gemeinden dagegen können keinen Widerspruch einlegen.

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